Der Umbau

 

Arbeitsweise der Prins VSI

Benzinbetriebene Fahrzeuge bekommen einen zusätzlichen Autogas-Antrieb.

Dafür wird ein zusätzlicher Tank, zB. in die Reserveradmulde, eingebaut.

Von diesem geht eine Leitung zum einem Verdampfer im Motorraum, der in der den Kühlwasserkreislauf eingebunden ist.

Das flüssige Gas wird verdampft und so mittels spezieller Injektoren direkt in den Ansaugtrakt des Motors eingeblasen.

Diesen Prozess steuert das Steuergerät.

Im Cockpit des Fahrzeugs wird ein Umschalter installiert, der die Wahl der Antriebsart erlaubt und den Füllstand des Gastanks anzeigt.

  1. *   kein Leistungsverlust

  2. *   effizienter als Benzin da homogenere Verbrennung

  3. *   bis zu 15% weniger Co2

  4. *   bis zu 80% weniger Schadstoffe

Aufbau der Prins VSI

01     Verdamper

02     Absperrventil

03     Steuergerät

04     Benzindüsensimulator

05     Einblasnippel und -schläuche

06     Keihin Einspritzventile

07     Umschalter Autogas / Benzin

09     Gasleitung

10     Füllstandanzeige Tank

11     Flüssiggastank

12     Füllschlauch

13     Aussenfüller / Befüllung

Besonderheiten der VSI

VSI bedeutet vapour sequential injection, was die wichtigsten Systemeigen-

schaften der Anlage bezeichnet.

Grundlage dieser Gasanlagen ist die Einspritzung von gasförmigem LPG, das sequentiell in den Motor eingespritzt wird.

D.h. die Autogaseinspritzdüsen arbeiten in der Reihenfolge der Benzin-

einspritzdüsen.

Die eingespritzte Kraftstoffmenge kann für jeden Zylinder zeitliche geregelt und dosiert werden.

VSI integrierte sich weitgehend in die Benzin-Motor-Steuerung.

Die sequentielle Einspritzung ermöglicht eine genaue und somit emissions-

sparende Arbeitsweise.

Da das System 100%ig EOBD-tauglich ist, wird kein Lambdasondensimulator benötigt.

Die Gaseinblasventile von Keihin haben OEM-Qualität mit einer Lebensdauer von 290 Millionen Zyklen, das entspricht mindestens 250.000 km.

Ein platzsparendes kompaktes Design steht für ideale Einbaueigenschaften.